Identity and Access Management (IAM) – Definition und Funktionen

Identity and Access Management (IAM) ist ein strategischer Ansatz zur Verwaltung digitaler Identitäten und Zugriffsrechte in IT-Umgebungen. Es stellt sicher, dass Benutzer, Systeme und Geräte eindeutig identifiziert sind und nur unter definierten Bedingungen auf passende Ressourcen zugreifen. IAM kombiniert Identity Management (Verwaltung von Identitäten, Rollen und Berechtigungen) und Access Management (kontrollierter Zugriff) und erhöht durch Automatisierung, kontextbezogene Prüfungen und rollenbasierte Zugriffe die Sicherheit, Effizienz und Risikoreduzierung.

Was ist Identity and Access Management (IAM)?

Identity and Access Management (IAM) – auch als Identitäts- und Zugriffsmanagement bezeichnet – beschreibt den strategischen Ansatz zur Verwaltung digitaler Identitäten und zur Steuerung von Zugriffsrechten innerhalb einer IT-Umgebung. IAM stellt sicher, dass Benutzer, Systeme, Anwendungen und Geräte eindeutig identifiziert, authentifiziert und autorisiert werden. Dabei geht es nicht nur um klassische Benutzerkonten, sondern auch um systemische Identitäten, APIs, Services, Cloud-Accounts und IoT-Geräte.

IAM umfasst zwei eng miteinander verzahnte Funktionsbereiche: das Identity Management (IdM) zur Verwaltung und Governance aller digitalen Identitäten inklusive Attributpflege, Rollen- und Berechtigungszuweisungen sowie das Access Management (AM) zur Sicherstellung, dass nur verifizierte Identitäten unter definierten Bedingungen auf die richtigen Ressourcen zugreifen dürfen. Moderne IAM-Ansätze berücksichtigen dabei zunehmend kontextbezogene Faktoren wie Standort, Gerätetyp oder Risikostatus.

Quantitativ und qualitativ trägt IAM entscheidend zur IT-Sicherheit, Risikoreduzierung und Effizienz bei. Durch automatisierte Benutzerprozesse wie Provisioning und Deprovisioning, rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC), Self-Service-Funktionen sowie einheitliche Authentifizierungsmechanismen wird IAM zunehmend als Teil einer ganzheitlichen Identity-Security-Strategie verstanden, die Identitäten als primären Sicherheitsperimeter betrachtet.

 

Warum stehen Unternehmen heute vor großen IAM-Herausforderungen? 

In vielen Unternehmen bestehen heute dezentrale Benutzerverzeichnisse, fragmentierte Berechtigungsstrukturen und manuelle Prozesse, die den administrativen Aufwand erhöhen und Sicherheitsrisiken verstärken. Typische Herausforderungen sind redundante Accounts, fehlende Transparenz über Berechtigungen, historisch gewachsene Rollenmodelle und nicht dokumentierte Ausnahmen, die das Risiko von Überberechtigungen deutlich erhöhen. 

Parallel dazu wächst die Zahl der zu verwaltenden Identitäten kontinuierlich: Neben Mitarbeitenden greifen externe Partner, Dienstleister, Kunden sowie automatisierte Systeme auf Unternehmensressourcen zu. Cloud-Transformation, SaaS-Anwendungen, DevOps-Prozesse und hybride IT-Landschaften verschärfen diese Komplexität zusätzlich. Häufig wissen weder IT noch Fachbereiche genau, wer auf welche Systeme und Daten zugreifen kann. 

Insbesondere beim Offboarding oder bei Projekt- und Rollenwechseln entstehen dadurch Sicherheitslücken in Form verwaister oder überprivilegierter Accounts. Ohne ein zentrales IAM-System fehlt Unternehmen die Fähigkeit, Identitäten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg kontrolliert zu verwalten, Risiken systematisch zu bewerten und Sicherheitsrichtlinien konsistent umzusetzen. 

Was ist das Ziel eines modernen IAM-Systems?

Das Zielbild eines modernen IAM-Systems ist ein ganzheitliches, automatisiertes und sicheres Identitäts- und Zugriffsmanagement, das sich flexibel an Geschäftsprozesse anpasst. Alle Identitäten werden zentral verwaltet, Rollenmodelle standardisiert und Zugriffe dynamisch auf Basis von Richtlinien, Kontextinformationen und Risikobewertungen gesteuert. 

Ein ausgereiftes IAM-Zielbild umfasst dabei nicht nur technische Automatisierung, sondern auch klar definierte Governance-Strukturen und Verantwortlichkeiten. Fachabteilungen werden aktiv in Genehmigungsprozesse eingebunden, während die IT durch standardisierte Workflows entlastet wird.

Das Ergebnis ist nicht nur erhöhte Sicherheit, sondern auch messbarer Business-Mehrwert: kürzere Onboarding-Zeiten, weniger Support-Anfragen, konsistente Compliance-Nachweise und eine bessere Benutzererfahrung. IAM entwickelt sich so von einem rein technischen Kontrollinstrument zu einem strategischen Enabler für digitale Geschäftsmodelle und sichere digitale Transformation. 

Welche zentralen Komponenten bilden die Grundlage von Identity and Access Management?

Ein ganzheitliches Identity and Access Management basiert auf vier klar voneinander abgegrenzten Säulen, die gemeinsam den vollständigen Lebenszyklus digitaler Identitäten sowie deren Zugriffsrechte abdecken:

Die vier Säulen von IAM

1. Identity Lifecycle Management (ILM)

 

Verwaltung aller digitalen Identitäten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg – vom Onboarding über Rollen- und Aufgabenwechsel bis zum Offboarding. Ziel ist es, Identitäten konsistent, aktuell und sicher zu halten und Berechtigungen automatisch an organisatorische Veränderungen anzupassen.

 

2. Authentication (Authentifizierung)

 

Eindeutige Überprüfung der Identität eines Benutzers oder Systems vor dem Zugriff auf Ressourcen. Zum Einsatz kommen Verfahren wie Passwörter, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), biometrische Merkmale oder passwortlose Authentifizierungsmethoden.

 

3. Authorization (Autorisierung)

 

Festlegung und Durchsetzung, auf welche Ressourcen eine authentifizierte Identität zugreifen darf. Dies erfolgt auf Basis von Rollen (RBAC), Attributen (ABAC), Richtlinien oder kontextbezogenen Regeln und stellt sicher, dass das Least-Privilege-Prinzip eingehalten wird.

 

4. Governance & Administration (IGA)

 

Übergeordnete Steuerung, Kontrolle und Überwachung von Identitäten und Zugriffsrechten. Diese Säule umfasst Genehmigungsprozesse, Zugriffszertifizierungen, Audits, Reporting sowie die Einhaltung regulatorischer und interner Vorgaben. Identity Governance & Administration (IGA) sorgt für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Compliance.

 

Wie funktioniert Identity and Access Management in der Praxis? 

Ein IAM-System basiert auf einer zentralen Identitätsdatenbasis, klar definierten Zugriffsrichtlinien und automatisierten Workflows. Benutzer werden anhand von Attributen wie Rolle, Abteilung oder Funktion klassifiziert und erhalten daraus abgeleitete Zugriffsrechte. Änderungen im organisatorischen Kontext werden automatisch erkannt und führen zu einer Anpassung der Berechtigungen.

Moderne IAM-Systeme fungieren dabei als zentrale Drehscheibe zwischen HR-Systemen, Verzeichnisdiensten, Cloud-Plattformen und Fachanwendungen. Ergänzend kommen kontextbasierte Zugriffskontrollen wie Attribute-Based Access Control (ABAC) oder Just-in-Time-Zugriffe zum Einsatz, bei denen Berechtigungen nur temporär vergeben werden.

Monitoring-, Logging- und Audit-Funktionen ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung aller Zugriffe. Dadurch lassen sich Risiken frühzeitig erkennen, Sicherheitsbewertungen durchführen und Compliance-Nachweise effizient bereitstellen.

Infografik zur Funktionsweise von Identity and Access Management (IAM)

Warum ist IAM ein geschäftskritischer Faktor?

IAM ist heute ein zentraler Bestandteil der digitalen Sicherheits-, Governance- und IT-Strategie eines Unternehmens. Es schützt sensible Daten, reduziert Identitätsmissbrauch und bildet die Grundlage für Zero-Trust-Architekturen, bei denen kein Zugriff grundsätzlich als vertrauenswürdig gilt.

Darüber hinaus wirkt IAM organisationsübergreifend: Es verbindet IT, HR, Security und Fachabteilungen, integriert sich in bestehende Prozesse und schafft ein gemeinsames Verständnis für Rollen, Verantwortlichkeiten und Zugriffsrechte. Unternehmen mit einem etablierten IAM-Programm profitieren von höherer Transparenz, besserer Steuerbarkeit und einer insgesamt höheren Sicherheitsreife.

Welche konkreten Vorteile bietet IAM für Unternehmen?

  • Erhöhte Datensicherheit: IAM-Systeme setzen das Least-Privilege-Prinzip konsequent um, sodass Benutzer ausschließlich die Zugriffsrechte erhalten, die sie für ihre Aufgaben benötigen. Dadurch werden unbefugte Zugriffe deutlich reduziert und das Risiko von Sicherheitsvorfällen nachhaltig minimiert.
  • Bessere Compliance & Nachvollziehbarkeit: Durch die Unterstützung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen ermöglichen IAM-Systeme eine revisionssichere Verwaltung von Zugriffsrechten. Regelmäßige Zugriffszertifizierungen und Audits stellen sicher, dass Berechtigungen jederzeit aktuell, nachvollziehbar und regelkonform sind.
  • Automatisierte Benutzer- und Rechteverwaltung: Automatisiertes Provisioning und De-Provisioning sorgen dafür, dass Benutzerrechte schnell, konsistent und fehlerfrei vergeben oder entzogen werden. Ergänzt durch standardisierte Rollen- und Berechtigungskonzepte wird eine einheitliche und transparente Rechteverwaltung gewährleistet.
  • Effizienzgewinne & Kostenreduktion: Durch die Automatisierung zentraler Prozesse werden manuelle Fehler reduziert und Bearbeitungszeiten verkürzt. Gleichzeitig sinkt der Aufwand im IT-Helpdesk, da beispielsweise weniger Support-Tickets für Passwort- oder Zugriffsanfragen anfallen.
  • Self-Service-Funktionen: Benutzer können Passwörter zurücksetzen oder Zugriffsanfragen selbstständig stellen, ohne die IT-Abteilung einzubeziehen. Dies erhöht die Benutzerzufriedenheit und entlastet gleichzeitig die IT-Teams im Tagesgeschäft.
  • Messbarer wirtschaftlicher Nutzen: Der Nutzen eines IAM-Systems lässt sich anhand konkreter Kennzahlen wie einer geringeren Anzahl von Sicherheitsvorfällen oder reduzierten Betriebskosten belegen. Zudem schafft die verbesserte Transparenz über Zugriffsrisiken eine fundierte Grundlage für wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Entscheidungen.

Wie unterstützt IAM Governance und regulatorische Anforderungen?

IAM ist ein entscheidender Baustein zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen wie DSGVO, ISO 27001, SOX oder branchenspezifischer Vorgaben. Ein modernes IAM-System dokumentiert Zugriffe revisionssicher, unterstützt mehrstufige Genehmigungsprozesse und ermöglicht regelmäßige Überprüfungen von Berechtigungen.

Darüber hinaus unterstützt IAM präventive Governance-Prozesse, etwa durch kontinuierliche Zugriffszertifizierungen, Rollenreviews oder Kontrollen zur Funktionstrennung (Segregation of Duties). Compliance wird dadurch von einer reaktiven Pflichtaufgabe zu einem kontinuierlich überwachten und steuerbaren Prozess.

Welche Technologien und Werkzeuge gehören zum IAM-Ökosystem?

Das IAM-Ökosystem umfasst eine Vielzahl spezialisierter Technologien, darunter Verzeichnisdienste, Identity Provider, Single Sign-On, Multi-Faktor-Authentifizierung, Role-Based Access Control, Privileged Access Management sowie Identity Governance & Administration.

Ergänzend gewinnen neue Technologien wie Cloud Infrastructure Entitlement Management (CIEM), Identity Threat Detection and Response (ITDR) und KI-gestützte Risikoanalysen an Bedeutung. Sie erweitern klassische IAM-Funktionen um kontinuierliche Bedrohungserkennung und adaptive Zugriffskontrollen in Cloud- und Hybridumgebungen.

Wie gelingt die erfolgreiche Einführung eines IAM-Systems?

Die Implementierung eines IAM-Systems ist ein strategisches Transformationsprojekt. Neben der technischen Integration sind klare Governance-Strukturen, definierte Verantwortlichkeiten und abgestimmte Prozesse entscheidend. Bewährt hat sich ein schrittweiser Ansatz: zunächst Transparenz schaffen, anschließend Prozesse automatisieren und darauf aufbauend Governance- und Risikoanalysen etablieren.

Eine enge Verzahnung mit HR-Systemen, Security Operations (SOC) und bestehenden ITSM-Prozessen erhöht den langfristigen Erfolg. Change Management, Schulungen und klare Kommunikation sind zentrale Erfolgsfaktoren, um Akzeptanz bei Anwendern und Fachabteilungen zu schaffen. IAM ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

Welche Arten von IAM-Lösungen gibt es?

IAM-Lösungen reichen von klassischen On-Premises-Systemen bis zu Cloud-basierten Identity-as-a-Service-Modellen. Während On-Premises-Lösungen maximale Kontrolle bieten, überzeugen Cloud-IAM-Plattformen durch Skalierbarkeit, schnelle Implementierung und geringeren Betriebsaufwand.

Bei der Auswahl einer IAM-Lösung spielen neben Funktionsumfang und Integrationsfähigkeit auch Governance-Funktionen, Reporting, Erweiterbarkeit sowie die langfristige Unterstützung durch den Anbieter eine entscheidende Rolle. Ziel ist eine Lösung, die mit dem Unternehmen wächst und sich flexibel an neue Sicherheits-, Compliance- und Geschäftsanforderungen anpassen lässt.

Fazit: IAM als strategische Grundlage moderner Identitätssicherheit

Für Unternehmen empfiehlt es sich, IAM nicht isoliert als IT-Projekt zu betrachten, sondern als strategische Grundlage für Identitätssicherheit, Compliance und digitale Skalierbarkeit. Ein klar definiertes Zielbild, realistische Zwischenschritte und ein frühzeitiger Fokus auf den Identitätslebenszyklus sind entscheidend für nachhaltigen Erfolg.

Interviews mit Mitarbeiter*innen im Bereich Cyber Security

Hi, Ich bin Paula

Consultant Cyber Security


„Gleichzeitig kann man sich hier individuell entfalten, Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln.“ 

Paula ist seit 2022 bei Materna und arbeitet als Consultant Cyber Security. Im Gespräch mit unserer Online-Redaktion berichtet sie, wie sie vom Marketing ihren Weg in die IT gefunden hat, was sie an ihrem Team schätzt und warum sie sich bei Materna so wohlfühlt. 

Weiterlesen

Hi, Ich bin Felix

Cyber Security Consultant

 

„Es ist immer eine sehr angenehme Atmosphäre und wenn wir mal fünf Minuten Luft haben, bleibt immer Zeit, um Späße zu machen.“ 

Felix ist seit 2023 bei Materna und berät Kunden im Bereich Cyber Security. Im Interview erzählt er, was ihn zum „Schweizer Armeemesser“ macht und warum Gedankenlesen die Superkraft seines Teams ist. 

Weiterlesen

Hi, Ich bin Denny

Cyber Security Engineer


„Dass die Leitlinien bei Materna nicht nur nach außen getragen, sondern wirklich gelebt werden, macht die Arbeit besonders angenehm.“

Denny arbeitet als Cyber Security Engineer bei Materna. Wie abwechslungsreich dieser Beruf ist und welche Eigenschaften bei Bewerber:innen vorteilhaft sind, hat er unserer Online-Redaktion erzählt. 

Weiterlesen

Hi, Ich bin Robert

Vice President Security Consulting

„Wer Spaß daran hat, Grenzen auszutesten, Dinge besser zu machen und den Finger in die Wunde zu legen, ist im Bereich Cyber Security genau richtig.“  

Robert ist seit 2021 bei Materna und verantwortet den Bereich Security Consulting. Im Gespräch mit unserer Online-Redaktion berichtet er, was es in seinem Job bedeutet, ständig am Puls der Entwicklung zu bleiben und was ihm das Team bedeutet.

Weiterlesen

Hi, Ich bin Thomas

Senior Consultant Cyber Security

Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, neue Menschen, neue Themen.“

Thomas berichtet im Gespräch mit unserer Online-Redaktion, dass es bei seinem Job in der Cyber Security um mehr geht als nur Technik. Wie genau sein Arbeitsalltag aussieht und an was er sich besonders gerne erinnert, liest du im Interview. 

Weiterlesen

Hi, Ich bin Hanna

IT Security Engineer

Neue Ideen und neue Lösungsansätze sind bei Materna grundsätzlich gerne gesehen. Das wird besonders gefördert und es entsteht viel Neues und Gutes.

Hanna arbeitet als IT Security Engineer bei Materna am Standort in Dresden. Was sie in ihrem Job nach China brachte, erzählt sie im Interview mit unserer Online-Redaktion. 

Weiterlesen

Hi, Ich bin Andreas

Senior Security Consultant

„Die Menschen machen Materna aus. Die Atmosphäre ist eher bodenständig.“

Andreas arbeitet seit rund zehn Jahren als Senior Security Consultant bei Materna. Dabei schätzt er besonders das Miteinander bei Materna und die Möglichkeit, die Themen zu leben. Wie genau sein Arbeitsalltag aussieht und an was er sich besonders gerne erinnert, erzählt er unserer Online-Redaktion. 

Weiterlesen

Identity & Access Management – mit Materna sicher umgesetzt

Materna unterstützt Sie als erfahrener Partner bei der Einführung und Weiterentwicklung eines ganzheitlichen Identity & Access Managements. Von Strategie über Governance bis zur technischen Umsetzung – passgenau, sicher und skalierbar.


Jetzt beraten lassen

FAQ

  • IdP (Identity Provider - Identitätsanbieter)
    • Erstellt, verwaltet und pflegt Benutzeridentitäten
    • Stellt Authentifizierungsdienste für Anwendungen bereit
  • IAM (Identity and Access Management)
    • Umfassenderes Gesamtkonzept
    • Beinhaltet den IdP
    • Ergänzt Richtlinien, Prozesse und Technologien
    • Regelt zusätzlich Zugriffsrechte und deren Durchsetzung

  • IDM (Identity Management)
    • Fokus auf Verwaltung von Benutzeridentitäten
    • Verwaltung des Identitätslebenszyklus (Erstellung, Änderung, Löschung)
    • Pflege von Benutzerattributen
  • IAM (Identity and Access Management)
    • Umfasst IDM vollständig
    • Beinhaltet zusätzlich Access Management
    • Steuert Zugriffsrechte auf Systeme und Daten
    • Setzt Sicherheitsrichtlinien durch

  • Zugriffskontrolle
    • Sicherstellung, dass nur berechtigte Benutzer Zugriff erhalten
  • Multifaktor-Authentifizierung (MFA)
    • Erhöhung der Sicherheit durch mehrere Authentifizierungsfaktoren
  • Zentralisierte Technologie
    • Einheitliche Verwaltung von Identitäten und Zugriffsrechten

  • Vertraulichkeit – Schutz vor unbefugtem Zugriff
  • Integrität – Schutz vor unbefugter Veränderung von Daten
  • Verfügbarkeit – Sicherstellung der Nutzbarkeit von Systemen und Daten
  • Authentizität – Sicherstellung der Echtheit von Identitäten und Informationen

  • Zentralisierte Verwaltung von Benutzern und Berechtigungen
  • Schutz sensibler Daten auf Benutzer- und Systemebene
  • Automatisierte Benutzerverwaltung
  • Einheitliche, standardisierte Prozesse und Workflows
  • Reduzierung von Sicherheitsrisiken und administrativem Aufwand

  • Lokales IAM (On-Premises)
    • Installation und Betrieb auf der eigenen IT-Infrastruktur
    • Volle Kontrolle über Daten und Systeme
    • Höherer Wartungs- und Administrationsaufwand
  • Cloudbasiertes IAM (IAM as a Service)
    • Betrieb durch einen externen Cloud-Anbieter
    • Skalierbar, schnell einsetzbar, geringerer Betriebsaufwand
    • Abhängigkeit vom Anbieter und Internetverbindung
  • Hybrid-IAM
    • Kombination aus lokalem und cloudbasiertem IAM
    • Lokale Systeme werden mit Cloud-Diensten integriert
    • Häufige Übergangslösung bei schrittweiser Cloud-Migration

Kurz gesagt: IAM-Lösungen lassen sich lokal, in der Cloud oder hybrid betreiben.

Unser Experte

Portrait von Ansprechpartner Robert Stricker

Robert Stricker
Abteilungsleiter Security Consulting

Aktuelles aus dem Bereich Informationssicherheits-Management-System

Event
Dortmund
05.11.2026
XCS Day (Xchange in Cyber Security)

Beim XCS Day treffen sich erneut Expert:innen aus Wirtschaft und Verwaltung, um aktuelle Herausforderungen und Strategien rund um Cyber Security und Regulierung zu diskutieren. Erfahren Sie, wie Organisationen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber…

Weiterlesen
Event
Bochum
03.11.2026
IT.Connect
Weiterlesen
Event
Berlin
13.10.2026 - 15.10.2026
Smart Country Convention (SCCON)

Treffen Sie uns erneut in Halle 27 am Stand 206 auf der führenden Veranstaltung für den digitalen Staat und öffentliche Dienste. Die SCCON ist ein Muss für alle Akteurinnen und Akteure, die den digitalen Wandel aktiv vorantreiben und gestalten.

Weiterlesen
Event
Düsseldorf
30.09.2026
27. ÖV-Symposium NRW

Künstliche Intelligenz, Digitale Souveränität, Cloud, Datenökonomie und Cyber Security bilden den Rahmen für die digitale Transformation der Verwaltung in NRW. Die beliebte Informations- und Dialogplattform für Verwaltungsmodernisierung bietet einen…

Weiterlesen
Event
Dortmund
10.09.2026
Resilience Readiness Day

Erleben Sie einen Tag voller Impulse, Best Practices und wegweisender Ideen rund um nationale Resilienz. Wir laden zum Resilience Readiness Day ein. Materna bringt Entscheider:innen aus Verwaltung, Sicherheitsbehörden, Bundeswehr, KRITIS-Unternehmen…

Weiterlesen
Event
Online
07.07.2026
Webcast "Weniger Risiko, mehr Sicherheit – Zero Trust mit Microsoft"

Moderne IT-Infrastrukturen erfordern ein neues Verständnis von Vertrauen. Wachsende Ökosysteme mit hybriden Infrastrukturen, dutzenden Cloud-Diensten und verteilten Arbeitsplätzen erzeugen eine Komplexität, die klassische Perimeter-Ansätze nicht mehr…

Weiterlesen
Event
Stuttgart
02.07.2026
Baden-Württemberg 4.0

Der Kongress „Baden-Württemberg 4.0“ hat den Transformationsprozess und die Digitalisierungsstrategie in Baden-Württemberg eng begleitet. Materna fokussiert bei BaWü 4.0 auf den E-Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft. Wie gelingt der nächste…

Weiterlesen
Event
Online
01.07.2026
Webcast "Versicherungs-IT: Endlich weg vom 'Standard'"

Klassifizieren, Extrahieren... und dann? Warum wir aufhören müssen, IDP nur als digitale Poststelle zu begreifen.

Die meisten Versicherer haben die Basics im Griff. Aber die echte Wertschöpfung beginnt dort, wo der Standard aufhört. Deshalb laden…

Weiterlesen
Event
München
01.07.2026 - 02.07.2026
Bayerisches Anwenderforum 2026

Das Bayerische Anwenderforum von Infora bringt Entscheider:innen sowie Umsetzungsverantwortliche aus Landes- und Kommunalverwaltung, öffentlichen IT-Dienstleistern sowie Partnern aus Wirtschaft und GovTech zusammen. Wir diskutieren aktuelle…

Weiterlesen
Event
Cyber Security
25.06.2026
Webcast “Security by Design. Not by Accident.”

Sichere Software entsteht nicht durch Zufall und auch nicht allein durch einzelne technische Maßnahmen. Gerade vor dem Hintergrund des Cyber Resilience Act steigt der Druck auf Hersteller und Betreiber digitaler Produkte, Security-Anforderungen nicht…

Weiterlesen