Digitale Prozesse ganzheitlich gestalten

Zentrale Bausteine für smarte und effiziente Organisationen

Digitale Prozesse durchgängig steuern

Ende-zu-Ende-Services über mehrere Kanäle hinweg zuverlässig, transparent und nutzerfreundlich zu gestalten, erfordert eine Orchestrierung, die IT-Landschaften, Prozesse, Daten und Menschen zusammenführt. Genau dafür liefert Materna Lösungen: Wir orchestrieren digital medienbruchfreie und durchgängige Ende-zu-Ende-Services, die ohne manuelle Datenübertragungen funktionieren, auf bestehenden IT-Lösungen. Dazu konzipieren und realisieren wir die Orchestrierung mithilfe systemübergreifender Prozessplattformen, wir integrieren Kern- und Fachsysteme sowie Querschnittsdienste und verankern KI-Funktionen dort, wo sie messbar entlasten – von der strukturierten Vorgangsanbahnung bis zur Bearbeitung am digitalen Arbeitsplatz. So entsteht eine skalierbare Ausführungs- und Integrationsschicht, mit der Organisationen ihre digitalen Prozesse standardisieren, automatisieren und dennoch flexibel weiterentwickeln können.

Auszug unserer Referenzen

Bundesamt für Justiz

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Bundesnetzagentur

Bundeszentralamt für Steuern

DVZ Mecklenburg-Vorpommern

Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt

Generalzolldirektion

IT.NRW

ITZBund

Statistische Bundesamt (Destatis)

Unsere Leistungen für digitale Prozesse

Materna begleitet Sie entlang des gesamten Lebenszyklus digitaler Prozesse – von der Strategie und dem Zielbild über Umsetzung und Integration bis hin zu Betrieb und kontinuierlicher Weiterentwicklung. 

Strategie und Zielbild

  • Prozessanalyse und Zielarchitektur
  • Digitalisierungs-Roadmaps
  • OZG-nahe Service- und Prozessgestaltung
  • Priorisierung von Use Cases

Umsetzung und Integration

  • Formularmanagement und Antragsstrecken
  • Prozessmodellierung und Automatisierung mit passenden Werkzeugen
  • Low-Code-basierte Serviceentwicklung
  • Anbindung von Fachsystemen und Drittsystemen

Betrieb und Weiterentwicklung

  • Governance und Rollenmodelle
  • Qualitätssicherung und Monitoring
  • Iterative Optimierung
  • Skalierung weiterer Prozesse und Leistungen

Warum digitale Prozesse jetzt relevant sind

Gemeinsam mit Materna schaffen Sie die Grundlage, um Ende-zu-Ende-Services schneller bereitzustellen, verlässlich zu betreiben und effizient zu skalieren – mit klarer Transparenz über Qualität, Aufwand und Wirkung.

Schnellere Services über alle Kanäle

 

Sie schaffen einen einheitlichen Einstieg und eine konsistente Vorprüfung bzw. Weiterleitung. Das reduziert Medienbrüche und Rückfragen und verkürzt spürbar die Durchlaufzeiten. 

 

Höhere Prozessqualität – auch bei Ausnahmen

 

Sie beherrschen Rückkopplungen, Prüfungen und Nachbearbeitungen als festen Teil der Ende-zu-Ende-Kette. So werden Ergebnisse stabiler, Entscheidungen nachvollziehbarer und Sonderfälle sauber abgearbeitet. 

 

Transparenz und Steuerbarkeit im Betrieb

 

Sie erhalten eine durchgängige Sicht auf Status, Workflows und Bearbeitungsstände. Damit erkennen Sie Engpässe früh, priorisieren fundiert und reagieren schneller im Tagesgeschäft.

 

Zukunftssichere Skalierung bei weniger Aufwand

 

Sie entkoppeln Prozesslogik und technische Integration und nutzen wiederverwendbare Plattformbausteine sowie Low-Code. So setzen Sie Rollouts und Anpassungen schneller um und halten Ihre Lösung langfristig wirtschaftlich.

 

Digitale Prozesse: Bausteine der Ende-zu-Ende-Orchestrierung

Die folgenden Bausteine zeigen, wie Materna digitale Prozesse Ende-zu-Ende aufsetzt und orchestriert – vom Einstieg über Orchestrierung und Integration bis zum Plattform-Fundament. 

Services werden über unterschiedliche Kanäle angestoßen, sei es über digitale Post- und Kommunikationskanäle oder über Online-Angebote. Diese Einstiegspunkte müssen gleichwertig behandelt werden können und münden nur dann in eine gemeinsame digitale Verarbeitung: Unabhängig vom Kanal werden Anträge und Vorgänge konsistent entgegengenommen, geprüft und weiterverarbeitet. Digitale Identitäts- und Wallet-Lösungen (z. B. EUDI-Wallet)ermöglichen dabei die Identifikation der Nutzenden und die Autorisierung von Datenabgleichen, Bezahlsysteme erledigen die Verfahrenskosten. Die bidirektionalen Rückkopplungen zwischen den Komponenten verdeutlichen, dass Prozesse in der Praxis selten strikt linear ablaufen: Prüfungen, Nachbearbeitungen und Rückfragen sind Teil der durchgängigen Prozesskette und müssen ebenfalls beherrscht werden.

Im Zentrum der Service-Umsetzung steht eine Plattform mit KI-Agenten für jeden Service und eine Antrags-Engine, mit der diese Agenten servicespezifisch gebaut werden. Die Agenten übernehmen die Kommunikation der Antragstellenden mit den eigentlichen Antragsprozessen. Sie nehmen Anträge entgegen, strukturieren und prüfen Eingaben, steuern die weitere Bearbeitung und leiten Vorgänge zielgerichtet an interne Prozesse und Fachsysteme weiter. KI-Agenten unterstützen dabei, Routineentscheidungen zu automatisieren, Nachforderungen auszulösen oder Kommunikation zu vereinheitlichen – immer eingebettet in definierte Prozess- und Governance-Regeln.

Eine fachliche IT-Landschaft ist in der Regel modular aufgebaut, und oftmals mangelt es an Schnittstellen und Dateninkompatibilitäten. So entstehen auch in digitalen Prozessen Medienbrüche, weil Daten zwischen zwei Systemen händisch übertragen werden. Um dies zu vermeiden, werden die an Prozessen beteiligten Systeme mithilfe systemübergreifender Orchestrierungsplattformen miteinander gekoppelt. Auf meistens durch Low-Code unterstützten Plattformen werden durchgängige Ende-zu-Ende-Prozesse modelliert und orchestriert und darin die Integrationen zu den beteiligten Systemen durch Schnittstellen umgesetzt: Fachsysteme, E-Akte und E-Mail-Komponenten werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Prozessbausteine über die Orchestrierungsplattform eingebunden. Plattformen und Anbieter wie Camunda, ServiceNow, Pega, OpenText oder BMC stehen beispielhaft für diese Ebene.

Der digitale Arbeitsplatz bildet die Arbeitsumgebung der Sachbearbeitenden und muss ebenfalls als Teil der Ende-zu-Ende-Kette beachtet werden. Er schafft Transparenz über Vorgänge und Bearbeitungsstände, führt kontextbezogen die relevanten Informationen zusammen und ermöglicht ein wirksames Mensch-Maschine-Zusammenspiel: KI kann Hinweise geben, Textbausteine generieren oder Prüfungen vorbereiten, während fachliche Entscheidungen, Ausnahmen und Freigaben weiterhin nachvollziehbar im Prozess verankert bleiben.

Querschnittsfunktionen ergänzen den Prozessfluss um Steuerung, Wirtschaftlichkeit und KI-Fähigkeiten. Das IT-Financial-Management nutzt Daten aus ERP- und Konfigurationssystemen, um Kosten, Assets und Betriebsaufwände transparent zu machen und so Governance und Skalierung der digitalen Prozesse zu unterstützen. 
Künstliche Intelligenz wirkt dabei an mehreren Stellen: als eingebettete, regelnahe Funktion (z. B. zur Klassifikation, Extraktion oder Plausibilisierung von Datenströmen), als generativer Assistent zur Texterstellung und Kommunikation mit den Nutzenden, aber auch als (teil-)autonomer Agent, der Prozessschritte vorbereitet oder ausführt. Entscheidend ist die Einbettung in Ende-zu-Ende-Prozesse mit klarer Nachvollziehbarkeit, Rollen- und Berechtigungskonzepten sowie definierten Qualitäts- und Compliance-Leitplanken.

Referenzen und Use Cases

Integration von KIPITZ an das FMS des Bundes

Behörden möchten KI nutzen, aber häufig nur über externe Tools. Das erzeugt Medienbrüche, zusätzliche Arbeitsschritte und Unsicherheiten in der Prozesskette. Materna hat deshalb das KI-Portal KIPITZ (bereitgestellt durch das ITZBund) technisch an das Formular-Management-System des Bundes angebunden. Damit lassen sich KI-Services direkt im digitalen Formular nutzbar machen und standardisiert in die Bearbeitung integrieren – ohne Toolwechsel und mit klarer Einbettung in den Verwaltungsprozess.

Bundesamt für Justiz: Online-Antrag für die Schlichtungsstelle Luftverkehr (FMS)

Herausforderung war, Anträge auf Schlichtung so digital bereitzustellen, dass sie nicht nur online eingereicht, sondern auch nahtlos in der behördlichen Bearbeitung weiterverarbeitet werden können. Materna hat den Online-Antrag auf Basis des Formular-Management-Systems (FMS) des Bundes realisiert und in die Prozesslandschaft integriert, sodass die Anliegen medienbruchfrei in der E‑Akte Bund ankommen und Metadaten sowie Inhaltsdaten automatisiert übernommen werden. Das reduziert manuelle Übertragungen, beschleunigt die Sachbearbeitung und verbessert die Datenqualität entlang der gesamten Antragsstrecke.

Einführung der E-Verwaltungsarbeit in NRW

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat über 55.000 Arbeitsplätze vollständig digitalisiert. Damit wurde ein wesentlicher Teil des E-Government-Gesetzes Nordrhein-Westfalen (EGovG NRW) erfüllt. Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse mit zahlreichen Beteiligten werden künftig vollständig digital abgebildet. Materna ist Teil dieses wichtigen Projektes für die Einführung der E-Verwaltungsarbeit in NRW.

Darum Materna...

Materna positioniert sich als Ende-zu-Ende-Lösungsanbieter, der Prozesse und deren Zusammenspiel über Orchestrierungsplattformen zu einer praxistauglichen Gesamtarchitektur zusammenführt. Das umfasst typischerweise die Konzeption und Umsetzung durchgängiger Prozessketten (vom Zugangskanal bis ins Fachsystem), den Aufbau und die Anbindung der Plattformbausteine, die Integration von Querschnittsfunktionen wie Identität, Payment und KI sowie die Etablierung von Betriebs- und Governance-Mechanismen. So wird aus einer heterogenen Systemlandschaft ein steuerbares, skalierbares E2E-Betriebsmodell, das Services nachhaltig digitalisiert und schrittweise ausbaufähig hält.

Unsere Technologiepartner

BMC

Lucom

OpenText

Pega

ServiceNow

Lassen Sie uns ins Detail gehen

Digitale Prozesse meinen durchgängig orchestrierte Ende-zu-Ende-Abläufe: vom Eingang (Portal, Formular, Posteingang) über Prüfungen, Rückfragen und Fachbearbeitung bis zur Bescheiderstellung, Zahlung und Dokumentation. Der Unterschied zu „Einzelschritt-Digitalisierung“: Es werden nicht nur Formulare oder Teilaktivitäten digitalisiert, sondern die gesamte Prozesskette medienbruchfrei integriert und steuerbar gemacht.

Häufige Auslöser sind Medienbrüche (manuelle Datenübertragung zwischen Systemen), fehlende Transparenz über Bearbeitungsstände, viele Rückfragen wegen unvollständiger Anträge sowie lange Durchlaufzeiten. Durch Orchestrierung, Automatisierung und klare Prozessregeln werden Qualität und Geschwindigkeit erhöht bei gleichzeitig besserer Nachvollziehbarkeit im Betrieb.

In der Praxis wird selten „auf der grünen Wiese“ gebaut. Materna setzt deshalb auf eine Integrations- und Orchestrierungsschicht, die bestehende Fachsysteme, E‑Akte, Kommunikationskanäle und Querschnittsdienste über standardisierte Schnittstellen verbindet. So entstehen durchgängige Prozesse, ohne Kernsysteme ersetzen zu müssen.

In bisherigen Projekten hat sich ein „Use-Case-first“-Vorgehen bewährt: Wir starten mit ein bis zwei priorisierten Prozessen (hohes Volumen, hoher Nutzen, klare Datenquellen) und leiten daraus Anforderungen an Plattform, Integration und Betrieb ab. So wird die Plattformentscheidung durch reale Prozessanforderungen abgesichert und erste Ergebnisse werden schnell sichtbar. 

Formulare sind häufig der Startpunkt eines Prozesses. Entscheidend ist, dass sie nicht isoliert bleiben. Materna gestaltet Antragsstrecken so, dass Daten strukturiert erfasst, Plausibilitäten geprüft, Nachforderungen gesteuert und die Übergabe in E‑Akte, Workflow und Fachverfahren automatisiert erfolgt. So wird aus dem Formular ein belastbarer Einstieg in die Ende-zu-Ende-Kette.

Das hängt vom Use Case, den Rahmenbedingungen und den vorhandenen Systemen ab. Häufig kommen Prozess- und Orchestrierungsplattformen (z. B. für Workflow-Management) sowie Low-Code-Ansätze zum Einsatz, ergänzt um Integrationskomponenten und Schnittstellen zu Fachsystemen. Materna ist dabei technologieoffen und integriert passende Bausteine in eine konsistente Zielarchitektur.

KI wirkt am besten „im Prozess“, nicht neben dem Prozess. Wir integrieren KI-Funktionen dort, wo sie nachweislich entlasten: z. B. Dokumenten- und Posteingangsklassifikation, Extraktion von Informationen, Plausibilisierung, Zusammenfassungen für Sachbearbeitende oder Textvorschläge. Entscheidend sind klare Regeln, Rollen, Nachvollziehbarkeit und eine sichere Einbettung in die bestehende Prozess- und Systemlandschaft.

Neben der Umsetzung braucht es ein Operating Model: Rollen, Governance, Monitoring und klare KPIs (z. B. Durchlaufzeiten, Rückfragequoten, Fehlerklassen, Backlogs). Materna unterstützt bei Qualitätssicherung, Monitoring-Konzepten und der iterativen Optimierung, damit Prozesse nicht nur live gehen, sondern dauerhaft stabil laufen und weiterentwickelt werden können.

Wir begleiten von Prozessanalyse und Zielbild über Umsetzung und Integration (Formularmanagement, Prozessmodellierung, Automatisierung, Low Code, Schnittstellen) bis zu Betrieb und Weiterentwicklung (Governance, Monitoring, Skalierung). Je nach Bedarf übernehmen wir Einzelbausteine oder liefern den Ende-zu-Ende-Ansatz als Umsetzungspartner. 

Typischerweise entstehen früh belastbare Grundlagen: ein priorisierter Prozess-Scope, eine Zielprozess-Skizze, Integrations- und Datenanforderungen sowie ein umsetzbarer Umsetzungsplan (Roadmap inkl. Quick Wins). Bei geeigneten Voraussetzungen kann parallel bereits ein erster Pilot (z. B. Antragsstrecke oder Workflow) umgesetzt werden, um Nutzen, Akzeptanz und technische Machbarkeit schnell zu validieren.

Sprechen Sie uns gerne an

Potrait von Ansprechpartner Johannes Rosenboom

Johannes Rosenboom
Senior Vice President Sales, Business Development und Marketing, Public und KRITIS Sector

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