Sicherheitszonen intelligent überwachen, bevor aus Verstößen Vorfälle werden

Unsere KI-gestützte Videoanalyse für kritische Infrastrukturen SecuSite AI erkennt das Betreten definierter Sicherheitsbereiche, fehlende Schutzausrüstung und regelwidriges Verhalten in Echtzeit. So lassen sich Risiken früher erkennen und Maßnahmen schneller einleiten.

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Sicherheitszonen sind nur dann wirksam, wenn Verstöße sofort sichtbar werden

Kritische Infrastrukturen arbeiten mit hochsensiblen Anlagen, klar definierten Betriebsabläufen und Bereichen mit erhöhtem Gefährdungspotenzial. In Umspannwerken, Häfen, Flughäfen, Industrie- und Versorgungsanlagen gelten deshalb strenge Zutritts-, Verhaltens- und Schutzvorgaben. Sicherheitszonen dienen nicht allein der Ordnung. Sie schützen Menschen, Betriebsmittel und die Kontinuität kritischer Leistungen.

Gerade in KRITIS-Umgebungen reicht es jedoch nicht aus, dass Regeln existieren. Entscheidend ist, ob Verstöße rechtzeitig erkannt, richtig eingeordnet und sauber dokumentiert werden. Mit dem KRITIS-Dachgesetz sind physische Resilienz, Schutzmaßnahmen und belastbare Risiko- und Reaktionsstrukturen nochmals stärker in den Fokus gerückt.

Was passiert, wenn ein Regelverstoß in einer Sicherheitszone zu spät bemerkt wird?

Eine Person betritt einen sicherheitskritischen Bereich, für den klare Zutrittsregeln gelten. Der Vorfall wird von den Kameras erfasst, bleibt jedoch zunächst unbemerkt. Klassische Videoüberwachung dokumentiert solche Ereignisse, erkennt Verstöße gegen definierte Sicherheitsregeln aber häufig erst im Nachgang oder nur dann, wenn die Videobilder aktiv überwacht werden.

SecuSite AI analysiert Videodaten in Echtzeit und erkennt, wenn festgelegte Regeln für Sicherheitszonen verletzt werden. Regelverstöße werden automatisch erfasst und regelbasiert an die zuständigen Systeme oder Verantwortlichen weitergegeben. So können sicherheitsrelevante Ereignisse schneller bewertet und geeignete Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden.

KI-gestützte Videoanalyse zur intelligenten Überwachung von Sicherheitszonen

Unsere KI-gestützte Videoanalyse SecuSite AI überwacht definierte Sicherheitszonen in Echtzeit und erkennt kritische Abweichungen automatisch. Dazu zählen etwa unbefugtes Betreten sensibler Bereiche, ungewöhnlich lange Aufenthalte, atypische Bewegungsmuster, wiederholte Annäherungen oder sonstige Auffälligkeiten, die vom erwartbaren Normalbetrieb abweichen. So wird aus passiver Videoüberwachung ein aktives System, das Sicherheitsverantwortliche gezielt bei der Bewertung von Situationen und der Einleitung geeigneter Maßnahmen unterstützt. Zonenbasierte Ereigniserkennung, intelligente Alarmierung und die Einbindung in bestehende Sicherheitsprozesse sind dabei fester Bestandteil des Lösungsansatzes.

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Durch die Kombination aus Edge-KI, regelbasierter Sensorik und modernen Vision-Reasoning-Modellen (z. B. NVIDIA Cosmos) entsteht aus Videodaten ein intelligenter Analyseprozess: lokal effizient, zentral tiefgehend – für valide, kontextbasierte Entscheidungen.

  1. Sensorik & Trigger (Edge) – Regelbasierte Aktivierung vor Ort
    – Kombination aus Kamera, Bewegungsmelder, Zutrittskontrolle etc.
    – Definierte Regeln lösen die Analyse und/oder Aufzeichnung aus
    – Fokus nur auf relevante Situationen
  2. Ereignisfilter & Clip-Erstellung – Intelligente Vorverarbeitung
    – Selektion relevanter Ereignisse (keine Rohdatenflut)
    – Erstellung kurzer, fokussierter Videoclips
    – Erste strukturierte Beschreibung (Metadaten / Tags)
  3. Zentrale KI-Analyse (Cosmos Reason / Cosmos 3) – Szenenverständnis & Kontextanalyse
    – Verarbeitung in Cloud oder geschützter Kundeninfrastruktur
    – Vision-Reasoning-Modelle analysieren:
    – Zusammenhänge und Interaktionen
    – zeitliche Abläufe
    – Auffälligkeiten und Muster
  4. Kontext & Handlungsempfehlung – Interpretierte Ereignisse statt Rohdaten
    – Automatische Einordnung der Situation (z. B. sicherheitsrelevant, kritisch)
    – Reduktion von Fehlalarmen
    – Übergabe an Leitstelle, Systeme oder Prozesse

Die Erkennung eines Verstoßes ist nicht das Ende des Prozesses. SecuSite AI unterstützt dabei, Vorfälle in Sicherheitszonen strukturiert weiterzuverarbeiten und in bestehende Sicherheitsprozesse einzubinden. Ereignisse wie unbefugtes Betreten, unzulässige Aufenthalte oder Verstöße gegen Schutzvorgaben können automatisiert priorisiert, dokumentiert und an zuständige Stellen oder nachgelagerte Abläufe übergeben werden. Zugehörige Bild- und Videoinformationen helfen dabei, Situationen schneller einzuordnen, Maßnahmen nachvollziehbar abzuleiten und Entscheidungen auf einer belastbaren Informationsgrundlage zu treffen. Die Plattform ist darauf ausgelegt, Ereignisse in bestehende Leitstellen-, Ticket- und Meldeketten zu überführen, statt sicherheitsrelevante Hinweise lediglich auf einem Monitor anzuzeigen.

Über die unmittelbare Erkennung hinaus kann SecuSite AI auch als Grundlage für weiterführende Analysen dienen. So lassen sich sicherheitsrelevante Ereignisse, Muster und Abläufe gezielter auswerten, um beispielsweise Auffälligkeiten, Schwachstellen oder Optimierungspotenziale sichtbar zu machen. Dokumentierte sicherheitsrelevante Vorfälle können dabei als Grundlage dienen, um Zusammenhänge besser nachzuvollziehen und Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Sicherheitsmaßnahmen zu gewinnen. Die Speicherung und Weiterverarbeitung erfolgt dabei stets im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben. Welche Auswertungen im konkreten Einsatz sinnvoll und realisierbar sind, sollte dabei individuell betrachtet und gemeinsam detailliert ausgearbeitet werden.

Ihre Vorteile

Erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit

 

Verstöße gegen definierte Sicherheitsregeln werden unmittelbar erkannt. Sicherheitsverantwortliche können eingreifen, bevor aus einer Abweichung ein Unfall, ein Anlagenstillstand oder ein Sicherheitsvorfall wird.

 

Entlastung von Sicherheitspersonal

 

Statt permanent Bildschirme zu beobachten, wird das Personal gezielt bei relevanten Ereignissen unterstützt. Das reduziert die Belastung in Leitstellen und erhöht die Fokussierung auf echte Vorfälle.

 

Lückenlose Dokumentation

 

Regelverstöße werden mit Zeit, Ort, Zonenzuordnung und Ereignistyp dokumentiert. Das unterstützt interne Auswertungen, Nachweispflichten und die revisionssichere Aufarbeitung.

 

Fundierte Analyse und Auswertung

 

Wiederkehrende Muster werden sichtbar. Betreiber erkennen, in welchen Bereichen Regelverstöße gehäuft auftreten, wo Prozesse nachgeschärft werden müssen und welche Schutzmaßnahmen wirksam sind.

 

DIe Implementierung

1. Planung

Ganzheitliche Beratung zur Definition relevanter Bereiche und Analyseziele. Gefahreneinschätzung: Welche Ereignisse können auftreten und welche Prozesse sollten vorbereitet sein? Entwicklung von Eskalationsplänen für Anomalien, Verstöße und kritische Vorfälle.

2. Installation

Wir verknüpfen die Datenströme datenschutzkonform mit unserer Plattform. Die Lösung kann als Cloud-Service auf EU-Servern oder On-Premise in Ihrer eigenen Infrastruktur betrieben werden.

3. Entwicklung

Es folgt das Training der Künstlichen Intelligenz, das die Erkennung von Auffälligkeiten schärft und Fehlalarme reduziert. Zudem werden Regeln, Eskalationsstufen und auslösende Workflows verfeinert.

4. Betrieb

Die Anwendung wird in den Livebetrieb übernommen. Ereignisse werden dokumentiert, Videodaten ausgewertet, relevante Auffälligkeiten priorisiert gemeldet und für weitere Analyse nutzbar gemacht.

Darum Materna

In KRITIS-Umgebungen reicht es nicht, Auffälligkeiten zu erkennen. Entscheidend ist, dass aus einem erkannten Ereignis ein belastbarer Prozess wird: mit klarer Einordnung, schneller Eskalation, technischer Anschlussfähigkeit und nachvollziehbarer Dokumentation. Genau an dieser Stelle liegt die Stärke von Materna. Wir verbinden KI-gestützte Videoanalyse mit Integrationskompetenz, regulatorischem Verständnis und Erfahrung in komplexen Sicherheits- und IT-Landschaften.

KRITIS-Verständnis

Wir verbinden technologische Kompetenz mit einem klaren Verständnis für regulatorische und betriebliche Anforderungen kritischer Infrastrukturen.

Integration statt Insellösung

Unsere Plattform fügt sich in bestehende Sicherheits-, Leitstellen- und IT-Systeme ein, statt neue Silos zu schaffen.

Souveräne Betriebsmodelle

Die Lösung kann je nach Schutzbedarf On-Premises, am Edge, hybrid oder in definierten Cloud-Modellen betrieben werden.

Von der Erkennung zur Reaktion

Wir denken Videoanalyse konsequent als Teil eines durchgängigen Sicherheits- und Eskalationsprozesses.

Auditfähigkeit von Anfang an

Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und anschlussfähige Meldeprozesse werden von Beginn an mitgedacht.

Ende-zu-Ende-Begleitung

Wir begleiten den Weg von der Use-Case-Definition bis zum sicheren Betrieb in der Fläche.

Lassen Sie uns ins Detail gehen

SecuSite AI überwacht definierte Sicherheitszonen in Echtzeit und erkennt automatisch, wenn Regeln verletzt werden. Dazu zählen etwa das unbefugte Betreten sensibler Bereiche, unzulässige Aufenthalte, Verstöße gegen Schutzvorgaben oder auffällige Bewegungsmuster. So werden sicherheitsrelevante Ereignisse früher sichtbar und schneller bearbeitbar.

Klassische Videoüberwachung dokumentiert Vorfälle, erkennt deren Relevanz jedoch meist nicht selbstständig. In sicherheitskritischen Umgebungen müssen Mitarbeitende zahlreiche Videoströme parallel beobachten und Verstöße manuell bewerten. Das ist fehleranfällig, zeitaufwendig und im laufenden Betrieb kaum lückenlos möglich.

Die Lösung kann unter anderem unbefugtes Betreten definierter Bereiche, Aufenthalte außerhalb freigegebener Zeiten, ungewöhnlich langes Verweilen in sensiblen Zonen, fehlende persönliche Schutzausrüstung sowie weitere Abweichungen vom vorgesehenen Betriebsablauf erkennen. Welche Regeln überwacht werden, lässt sich an den jeweiligen Standort und Anwendungsfall anpassen.

SecuSite AI ist darauf ausgelegt, erkannte Ereignisse in bestehende Leitstellen-, Ticket- und Meldeprozesse zu überführen. Relevante Vorfälle können priorisiert, dokumentiert und an zuständige Stellen weitergegeben werden. Dadurch bleibt die Lösung nicht bei der Erkennung stehen, sondern unterstützt die operative Weiterverarbeitung.

Besonders relevant ist der Einsatz für Betreiber kritischer Infrastrukturen und andere Organisationen mit sensiblen Bereichen, klaren Zutrittsregeln und erhöhten Sicherheitsanforderungen. Dazu zählen zum Beispiel Energieversorger, Netzbetreiber, Häfen, Flughäfen, Industrieunternehmen, Wasserbetriebe oder Betreiber sicherheitskritischer Liegenschaften.

Ja. Sicherheitszonen, Zugangsregeln, Aufenthaltsdauern, Zeitfenster und weitere Vorgaben lassen sich an die örtlichen Gegebenheiten und betrieblichen Anforderungen anpassen. So entsteht keine starre Standardlösung, sondern ein Ansatz, der sich an reale Prozesse und Risikobereiche anschließt.

Die automatisierte Überwachung entlastet Sicherheitspersonal, reduziert Blindstellen in der Beobachtung und beschleunigt die Reaktion auf relevante Ereignisse. Darüber hinaus verbessert sie die Nachvollziehbarkeit von Vorfällen und schafft eine belastbare Grundlage für Dokumentation, Auswertung und die Weiterentwicklung von Schutzmaßnahmen.

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Portrait von Ansprechpartner Marcus Goetting

Marcus Götting
Leiter Competence Center IoT