Unbefugten Zutritt frühzeitig erkennen, bevor Schäden entstehen

Unsere KI-gestützte Videoanalyse SecuSite AI für kritische Infrastrukturen erkennt Eindringen und Perimeterverletzungen in Echtzeit und ermöglicht eine sofortige Reaktion.

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Perimeterschutz für kritische Infrastrukturen: Unbefugten Zutritt frühzeitig erkennen

Kritische Infrastrukturen wie Energieanlagen, Flughäfen oder Wasserwerke bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft. Unbefugter Zutritt oder Manipulationen können nicht nur wirtschaftliche Schäden verursachen, sondern auch die Versorgungssicherheit und den Schutz von Menschen gefährden. Je später ein Vorfall erkannt wird, desto größer sind die potenziellen Auswirkungen.

Mit SecuSite AI bietet Materna eine KI-gestützte Lösung, die Videodaten in Echtzeit analysiert, unbefugten Zutritt frühzeitig erkennt und sicherheitsrelevante Ereignisse gezielt zur weiteren Bearbeitung übergibt. So wird aus klassischer Videoüberwachung ein proaktiver Perimeterschutz, der bestehende Sicherheitsprozesse sinnvoll ergänzt.

Was passiert, wenn sich jemand unbemerkt Zugang zu Ihrer Infrastruktur verschafft?

Klassische Videoüberwachung dokumentiert Vorfälle, erkennt sie jedoch nur dann in Echtzeit, wenn das Sicherheitspersonal den Livestream verfolgt. Moderne Kameras mit Edge-KI verbessern die Situation durch automatische Objekterkennung und weniger Fehlalarme.

SecuSite AI geht noch einen Schritt weiter: Die Plattform integriert Videoanalysen, Zutrittskontrolle und weitere Sensorik zu einem konsolidierten Lagebild. Durch die Anbindung von Leitständen, Workflows und Ticketsystemen werden relevante Ereignisse nicht nur erkannt, sondern in bestehende Sicherheitsprozesse eingebunden. Das Ergebnis: mehr Transparenz, schnellere Reaktionszeiten und ein höheres Sicherheitsniveau.

KI-gestützte Videoanalyse für eine proaktive Perimeterüberwachung

Unsere KI-gestützte Videoanalyse SecuSite AI wertet Video- und Sensordaten in Echtzeit aus und erkennt sicherheitskritische Ereignisse am Perimeter automatisch. Unbefugte Zutritte, Zaunübertritte oder Perimeterverletzungen werden frühzeitig identifiziert, mit relevanten Kontextinformationen wie Zeit, Ort, Zone oder Ereignistyp angereichert und priorisiert gemeldet. So wird aus passiver Videoüberwachung ein aktives System zur Unterstützung operativer Sicherheitsentscheidungen.

Durch die Verarbeitung der Daten nahe an der Quelle können Latenzen reduziert, Bandbreiten geschont und stabile Betriebsbedingungen auch auf großen, verteilten Arealen ermöglicht werden. Gleichzeitig lässt sich SecuSite AI in bestehende Sicherheits- und IT-Landschaften integrieren, sodass Alarme, Eskalationen und Folgeprozesse gezielt an Leitstellen, Sicherheitspersonal oder angebundene Systeme übergeben werden können. Damit unterstützt die Lösung einen ganzheitlichen Perimeterschutz – von der frühzeitigen Erkennung über die Bewertung bis hin zur strukturierten Reaktion auf sicherheitsrelevante Ereignisse.

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Durch die Kombination aus Edge-KI, regelbasierter Sensorik und modernen Vision-Reasoning-Modellen (z. B. NVIDIA Cosmos) entsteht aus Videodaten ein intelligenter Analyseprozess: lokal effizient, zentral tiefgehend – für valide, kontextbasierte Entscheidungen.

  1. Sensorik & Trigger (Edge) – Regelbasierte Aktivierung vor Ort
    – Kombination aus Kamera, Bewegungsmelder, Zutrittskontrolle etc.
    – Definierte Regeln lösen die Analyse und/oder Aufzeichnung aus
    – Fokus nur auf relevante Situationen
  2. Ereignisfilter & Clip-Erstellung – Intelligente Vorverarbeitung
    – Selektion relevanter Ereignisse (keine Rohdatenflut)
    – Erstellung kurzer, fokussierter Videoclips
    – Erste strukturierte Beschreibung (Metadaten / Tags)
  3. Zentrale KI-Analyse (Cosmos Reason / Cosmos 3) – Szenenverständnis & Kontextanalyse
    – Verarbeitung in Cloud oder geschützter Kundeninfrastruktur
    – Vision-Reasoning-Modelle analysieren:
    – Zusammenhänge und Interaktionen
    – zeitliche Abläufe
    – Auffälligkeiten und Muster
  4. Kontext & Handlungsempfehlung – Interpretierte Ereignisse statt Rohdaten
    – Automatische Einordnung der Situation (z. B. sicherheitsrelevant, kritisch)
    – Reduktion von Fehlalarmen
    – Übergabe an Leitstelle, Systeme oder Prozesse

Die Erkennung ist nicht das Ende des Prozesses. SecuSite AI unterstützt dabei, erkannte Vorfälle strukturiert weiterzuverarbeiten und in bestehende Sicherheitsprozesse einzubinden. Ereignisse können automatisiert dokumentiert, bewertet und an zuständige Stellen oder nachgelagerte Abläufe übergeben werden. Darüber hinaus können definierte Folgeaktionen automatisch ausgelöst werden, etwa die Erstellung eines Tickets, die Aktivierung eines Workflows oder der Einsatz einer Drohne oder eines Sicherheitsroboters zur weiteren Lageerkundung. Auch die zugehörigen Aufzeichnungen lassen sich gezielt heranziehen, um Vorfälle schneller einzuordnen, Maßnahmen nachzuvollziehen und Entscheidungen auf einer belastbaren Informationsgrundlage zu treffen.

Über die unmittelbare Erkennung hinaus kann SecuSite AI auch als Grundlage für weiterführende Analysen dienen. So lassen sich sicherheitsrelevante Ereignisse, Muster und Abläufe gezielter auswerten, um beispielsweise Auffälligkeiten, Schwachstellen oder Optimierungspotenziale sichtbar zu machen. Im Rahmen der geltenden Vorgaben zur Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten steht dafür ein Analysewerkzeug zur Verfügung, das sich per natürlicher Sprache bedienen lässt. Welche Auswertungen im konkreten Einsatz sinnvoll und realisierbar sind, sollte dabei individuell betrachtet und gemeinsam detailliert ausgearbeitet werden.

Ihre Vorteile

Erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit

 

Unbefugte Zutritte werden unmittelbar erkannt und gemeldet – bevor sich Personen frei auf dem Gelände bewegen können.

 

Entlastung von Sicherheitspersonal

 

Sicherheitspersonal wird gezielt bei tatsächlichen Perimeterverletzungen informiert, statt permanent alle Kameras überwachen zu müssen.

 

Lückenlose Dokumentation

 

Jeder Zutrittsvorfall wird automatisch inklusive Zeitpunkt, Bewegungsverlauf und relevanter Details dokumentiert.

 

Fundierte Analyse & Auswertung

 

Wiederkehrende Muster wie wiederholte Annäherungen oder Auskundschaften werden sichtbar und auswertbar.

 

Die Implementierung

1. Planung

Ganzheitliche Beratung zur Definition relevanter Bereiche und Analyseziele. Gefahreneinschätzung: Welche Ereignisse können auftreten und welche Prozesse sollten vorbereitet sein? Entwicklung von Eskalationsplänen für Anomalien, Verstöße und kritische Vorfälle.

2. Installation

Wir verknüpfen die Datenströme datenschutzkonform mit unserer Plattform. Die Plattform selbst kann als Cloud-Service (auf EU-Servern) oder On-Premise in Ihrer eigenen Infrastruktur betrieben werden.

3. Entwicklung

Es folgt das Training der Künstlichen Intelligenz, welches die Ereigniserkennung schärft und Fehlalarme minimiert. Zudem werden Eskalationsstufen getestet sowie dessen auslösenden Workflows verfeinert.

4. Betrieb

Die Anwendung wird in den Livebetrieb genommen. Ereignisse werden dokumentiert, Videodaten ausgewertet, relevante Ereignisse gemeldet und Anomalien gemeldet. 

Darum Materna

In KRITIS-Umgebungen reicht es nicht, Auffälligkeiten zu erkennen. Entscheidend ist, dass aus einem erkannten Ereignis ein belastbarer Prozess wird: mit klarer Einordnung, schneller Eskalation, technischer Anschlussfähigkeit und nachvollziehbarer Dokumentation. Genau an dieser Stelle liegt die Stärke von Materna. Wir verbinden KI-gestützte Videoanalyse mit Integrationskompetenz, regulatorischem Verständnis und Erfahrung in komplexen Sicherheits- und IT-Landschaften.

KRITIS-Verständnis

Wir verbinden technologische Kompetenz mit einem klaren Verständnis für regulatorische und betriebliche Anforderungen kritischer Infrastrukturen.

Integration statt Insellösung

Unsere Plattform fügt sich in bestehende Sicherheits-, Leitstellen- und IT-Systeme ein, statt neue Silos zu schaffen.

Souveräne Betriebsmodelle

Die Lösung kann je nach Schutzbedarf On-Premises, am Edge, hybrid oder in definierten Cloud-Modellen betrieben werden.

Von der Erkennung zur Reaktion

Wir denken Videoanalyse konsequent als Teil eines durchgängigen Sicherheits- und Eskalationsprozesses.

Auditfähigkeit von Anfang an

Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und anschlussfähige Meldeprozesse werden von Beginn an mitgedacht.

Ende-zu-Ende-Begleitung

Wir begleiten den Weg von der Use-Case-Definition bis zum sicheren Betrieb in der Fläche.

Lassen Sie uns ins Detail gehen

Unsere Lösung fügt sich in vorhandene Kamera-, Leitstellen- und Sicherheitsprozesse ein. So profitieren Sie von KI-gestützter Erkennung, ohne bestehende Strukturen komplett neu aufbauen zu müssen.

Der Mehrwert hängt von der bestehenden Sicherheitsinfrastruktur ab. Wird bisher ausschließlich auf die Beobachtung von Videostreams gesetzt, kann der Nutzen bereits unmittelbar nach der Einführung spürbar werden. Automatisierte Erkennung reduziert Fehlalarme, entlastet die Leitstelle und erhöht die Qualität der Überwachung.

Sind bereits Kameras mit KI-Funktionen im Einsatz, entsteht der Mehrwert vor allem durch die Verknüpfung mit weiteren Systemen und Prozessen. SecuSite AI integriert vorhandene Sicherheitslösungen, unterstützt die automatisierte Bewertung von Ereignissen und reduziert den Aufwand für nachgelagerte Aufgaben wie Dokumentation, Meldungen oder die Bearbeitung von Vorfällen.

Besonders sinnvoll ist die Lösung für Betreiber weitläufiger, sensibler oder personell schwer zu überwachender Areale, etwa in Energieversorgung, Wasserwirtschaft, Luftfahrt oder Hafenlogistik. Gerade in KRITIS-Umgebungen steigt der Nutzen mit den Anforderungen an Schutz, Nachweisbarkeit und Reaktionsfähigkeit.

Klassische Systeme dokumentieren Vorfälle häufig nur, statt sie rechtzeitig sichtbar zu machen. KI-gestützte Videoanalyse hilft dabei, relevante Ereignisse automatisiert zu erkennen und Sicherheitsverantwortliche genau dann zu unterstützen, wenn Handlungsbedarf besteht.

Materna vereint jahrzehntelange Erfahrung in der Integration komplexer IT- und Sicherheitssysteme mit ausgewiesener KI-Expertise und fundierter Domänenkompetenz in den Bereichen Sicherheit, Defence und Cyber Security. Auf dieser Grundlage entsteht eine Lösung, die KI-gestützte Erkennung nahtlos mit bestehenden Sicherheits-, Melde- und Dokumentationsprozessen verbindet. Gerade im KRITIS-Umfeld ist entscheidend, dass Vorfälle nicht nur erkannt, sondern auch nachvollziehbar, anschlussfähig und regulatorisch belastbar verarbeitet werden können.

Ja. Sicherheitszonen, Erkennungsregeln und Eskalationswege lassen sich an standortspezifische Anforderungen, Prozesse und Risikolagen anpassen. So entsteht kein Standardsystem von der Stange, sondern ein Perimeterschutz, der zum realen Betrieb passt.

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Portrait von Ansprechpartner Marcus Goetting

Marcus Götting
Leiter Competence Center IoT