24.02.2026
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Digital Experience

Pizza trifft UX: Das Usability-Testessen bei Materna in Berlin

Mitte Februar war Materna Gastgeber des Usability-Testessens in Berlin. Das Format bringt digitale und analoge Produkte mit echten Nutzenden zusammen – im lockeren Speed‑Dating‑Stil, begleitet von viel Austausch und natürlich: Pizza.

Christoffer Ejby
Service Designer
Luise Bergmann
Senior Concept (UX) Expert

Was ist das Usability-Testessen

Das Usability-Testessen ist Teil des Berufsverbands der User Experience und Usability Professionals (German UPA) und hat – wie Materna – seinen Ursprung in Dortmund. Heute findet es regelmäßig in mehreren deutschen Städten statt und lebt vom Engagement lokaler Research‑Enthusiastinnen und ‑Enthusiasten, die die Events eigenständig organisieren und durchführen. 

An einem Abend werden typischerweise fünf bis sechs Usability‑Tests durchgeführt. Eine Teststation besteht aus einer moderierenden Person, die die Testperson durch den Ablauf führt, sowie einer protokollierenden Person, die Feedback, Beobachtungen und zentrale Erkenntnisse festhält.

Die Idee dahinter: Bereits mit rund fünf Testpersonen lassen sich laut Studien der Nielsen Norman Group die meisten Usability‑Probleme identifizieren. 

 

Wie funktioniert das Usability-Testessen

Nach einer kurzen Begrüßung durch das Usability‑Testessen‑Team durften wir uns als Gastgeber vorstellen. Es folgte eine kurze Einführung in die Thinking‑Aloud‑Methode, die bei Usability‑Tests genutzt wird. Danach ertönte ein Gong und die Testrunden konnten beginnen.

Sieben Testpersonen besuchten die sieben Teststationen, die über die Bürofläche verteilt waren. Zwischen den Testrunden gab es Pizza und Getränke von einer Dortmunder Brauerei. Nach sechs Runden teilten alle Teststationen ihre Research-Highlights und der Abend endete mit aktivem Feedback aller Teilnehmenden.

 

Deswegen unterstützt Materna das Usability-Testessen 

Früher mussten sich Menschen an Technologie anpassen. Heute erwarten wir, dass Technologie an uns angepasst ist. Als UX‑Expertinnen und -Experten versuchen wir daher, durch Research die Bedürfnisse und Hindernisse in der Mensch‑Technologie‑Interaktion zu verstehen und sie bei der Gestaltung digitaler Produkte und Services zu berücksichtigen. Aber: Auch gut begründete Annahmen bleiben zunächst Annahmen. Hier hilft Usability‑Testing, diese gezielt zu überprüfen.

Wir holen reale Nutzende frühzeitig ins Boot. Dadurch stellen wir sicher, dass Lösungen nicht nur technisch funktionieren, sondern tatsächlich die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen und potenzielle Hürden früh erkannt und behoben werden.

Regelmäßiges Usability‑Testing ist jedoch zeitintensiv – besonders dann, wenn es Teil eines iterativen, nahezu partizipativen Designprozesses wird. Das Usability-Testessen bietet daher eine ideale Ergänzung: früh, häufig und kosteneffizient testen. 

Materna unterstützt daher das Usability-Testessen in Dortmund und Berlin.

 

Mehr erfahren 
– Mehr Informationen zum Usability-Testessen Berlin finden Sie hier
– Informationen zum Usability-Testessen Dortmund gibt es hier.
– Erfahren Sie mehr über Materna Digital Interaction.

Impressionen

Christoffer Ejby
Service Designer

Christoffer Ejby ist als Service Designer bei Materna tätig. Er kombiniert gestalterische Expertise mit einem tiefen Verständnis für nutzerzentrierte Prozesse und digitale Transformation. Sein Ziel ist die Entwicklung ganzheitlicher, forschungsbasierter und nutzerorientierter Konzepte, die funktionale Anforderungen mit ästhetischem Design und strategischem Denken verbinden.

Luise Bergmann
Senior Concept (UX) Expert

Luise Bergmann ist Senior Concept (UX) Expert bei Materna und entwickelt nutzerzentrierte Konzepte für komplexe Webanwendungen. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Barrierefreiheit. Daher berücksichtigt sie bereits in der Konzeption alle relevanten Anforderungen und begleitet die barrierefreie Umsetzung ihrer Projekte beratend bis zum Abschluss.