02.09.2025
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Intelligentes Wohnen im Alltag – wie ForeSightNEXT digitale Services konkret macht

Mit dem Projekt ForeSightNEXT wird sichtbar, wie intelligente Services den Alltag in Wohnungen und Quartieren sicherer, effizienter und komfortabler gestalten. Durch ein offenes, vertrauenswürdiges Datenökosystem entstehen Lösungen, die Menschen echten Mehrwert bieten – vom Heizkosten-Monitoring über Gesundheitsprävention bis zur kommunalen Wärmeplanung. Der Beitrag zeigt anhand praxisnaher Szenarien, wie Smart-Living-Anwendungen bereits heute Wirklichkeit werden.

Heike Abels
Referentin für Unternehmenskommunikation

ForeSightNEXT ist das Leitprojekt im Technologieprogramm SmartLivingNEXT des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Im Mittelpunkt steht ein föderierter Datenraum nach Gaia-X-Prinzipien, der einen sicheren, souveränen und bedarfsgerechten Austausch von Daten rund ums Wohnen ermöglicht – zwischen Mieter:innen, Hausverwaltungen, Energieversorgern und weiteren Akteuren. Ziel ist es, vernetzte Services zu ermöglichen, ohne zentrale Datenspeicherung oder Kontrollverlust. 

Die folgenden vier Szenarien zeigen, was das konkret bedeutet:

1. Heizkosten in Echtzeit – Transparenz statt Überraschung

Statt auf die jährliche Nebenkostenabrechnung zu warten, erhalten Mieter:innen dank ForeSightNEXT jederzeit Einblick in ihren aktuellen Heizverbrauch – per App, intuitiv bedienbar und vollkommen datensouverän. So wird Energiesparen greifbar, und Hausverwaltungen werden spürbar entlastet. 

Mehrwert:
✔ Kostentransparenz
✔ Verbrauchsfeedback in Echtzeit
✔ Motivation für energieeffizientes Verhalten 

2. Temperaturabweichungen als Frühwarnsystem

Sensoren in der Wohnung erkennen auffällige Abweichungen vom gewohnten Heizverhalten – z. B. bei älteren oder alleinlebenden Menschen. KI-Systeme werten diese Muster aus und geben bei Bedarf vorsichtige Hinweise – etwa an Angehörige oder Pflegedienste. So können Gesundheitsrisiken früh erkannt werden. 

Besonders wichtig: Die Entscheidung, ob Daten weitergegeben werden, liegt immer bei der betroffenen Person. 

3. Intelligente Wärmeplanung für Quartiere

Die Planung kommunaler Wärmenetze wird durch aktuelle, standardisierte Gebäudedaten deutlich vereinfacht. Kommunen, Energieversorger und Eigentümer:innen können ihre Daten sicher austauschen, ohne zentrale Speicherung. Das erleichtert Förderentscheidungen und ermöglicht maßgeschneiderte Sanierungsstrategien. 

4. Stromverbrauch als Sicherheitsindikator

Ob bei leerstehenden Wohnungen oder alleinlebenden Senioren – plötzlich auftretende, ungewöhnliche Verbrauchsmuster können auf technische Defekte oder Notfälle hinweisen. Eine App alarmiert Angehörige oder Hausverwaltungen. So kann schnell reagiert werden, bevor Schaden entsteht. 

Vom Datenraum zur echten Lebenshilfe 

ForeSightNEXT bringt den Datenraum für intelligentes Wohnen in die Anwendung. Die Beispiele zeigen: Datensouveränität und digitale Innovation schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Sie bilden die Grundlage für Lösungen, die sich an den Bedürfnissen echter Menschen orientieren und Vertrauen schaffen. 

Weitere Infos zum Projekt und zur Technologie hinter dem SmartLivingNEXT-Datenraum finden Sie in diesem Beitrag: Datenraum für intelligentes Wohnen – Grundlagen & Potenziale 

Heike Abels
Referentin für Unternehmenskommunikation

Heike Abels arbeitet bei Materna als Referentin für Unternehmenskommunikation. Sie betreut redaktionell verschiedene Formate für die externe Kommunikation. Thematischer Schwerpunkt ist der Bereich Cross Market Services. Dazu zählen Enterprise Service Management, Customer Service und Cyber Security.

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