Materna realisiert medienbruchfreien Online-Antrag mit Anbindung an die E-Akte Bund

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Materna realisiert medienbruchfreien Online-Antrag mit Anbindung an die E-Akte Bund

Neuer durchgängiger Online-Antrag im Umfeld Fluggastrechte

Ort Dortmund, Datum 27.01.2021

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) sieht vor, dass behördliche Prozesse durchgängig digital vom Antrag bis zum Bescheid aufgesetzt sind. Einen solchen Prozess hat jetzt die behördliche Schlichtungsstelle Luftverkehr beim Bundesamt für Justiz (BfJ) eingeführt. Fluggäste können ihre Zahlungsansprüche vollständig online beantragen: wegen Überbuchung, Flugausfalls, Verspätung, Herabstufung von Fluggästen in eine niedrigere Klasse, Gepäckschäden sowie wegen Pflichtverletzungen bei der Beförderung von behinderten Fluggästen oder Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität. Das IT-Beratungsunternehmen Materna Information & Communications SE hat das bundesweite Projekt für das medienbruchfreie Online-Antragsverfahren gemeinsam mit dem BfJ konzipiert und eine Formular-Management-Lösung umgesetzt. Betrieben wird die Anwendung beim ITZBund, dem zentralen IT-Dienstleister der deutschen Bundesverwaltung.

Der digitale Online-Antrag ersetzt den bisherigen PDF-Antrag. Ein großer Vorteil für das BfJ ist, dass bereits bei der Eingabe von Daten Plausibilitätsprüfungen erfolgen und somit nur gültige Daten weiterverarbeitet werden. Beispielsweise können Bürger aus einer Auswahlliste nur die betroffene Fluggesellschaft auswählen, die im Zuständigkeitsbereich der Schlichtungsstelle beim BfJ liegt. Ist dies nicht der Fall, wird mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Für die Nutzung mobiler Endgeräte wie z. B. Tablets wurde der Online-Antrag mit einem modernen responsiven Design und mit einer intuitiven Benutzerführung umgesetzt.

Der Online-Antrag basiert auf der Basiskomponente FMS (Formular-Management-System) des Bundes, die auf der Lucom Interaction Platform® aufsetzt. Alle ausgefüllten Online-Anträge gelangen medienbruchfrei in die E-Akte der Fachabteilung. Alle Metadaten und Inhaltsdaten werden automatisiert übernommen. Beschäftigte der Schlichtungsstelle des BfJ können alle Anträge direkt in der E-Akte Bund nutzerfreundlich weiterbearbeiten.

Das Lösungsszenario des BfJ basiert auf Standards und verwendet ganz im Sinne des OZG verschiedene Basiskomponenten des Bundes einschließlich der Integration in die elektronische Akte (E-Akte Bund) und dem Content-Management-System (CMS) des Bundes, dem Government Site Builder (GSB). „Wir zeigen in dem Projekt erstmals, wie mit den drei Basiskomponenten GSB, FMS und E-Akte des Bundes sowohl Bürger als auch Verwaltung von der Digitalisierung profitieren und Verwaltungsprozesse deutlich schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden“, sagt Johannes Rosenboom, Leiter Sales, Marketing, Business Development im Geschäftsbereich Public Sector bei Materna.

Schlichtungsstelle Luftverkehr

Die behördliche „Schlichtungsstelle Luftverkehr“ beim Bundesamt für Justiz ist zuständig für die Schlichtung in Beschwerdeverfahren bei weit mehr als 100 Fluggesellschaften, die keiner anerkannten privatrechtlich organisierten Schlichtungsstelle angeschlossen sind. Verbraucher können die unabhängige Schlichtungsstelle einbeziehen, wenn es um Zahlungsansprüche wegen Überbuchung, Flugausfall, Verspätung, Herabstufung von Fluggästen in eine niedrigere Klasse, Gepäckschäden sowie Pflichtverletzungen bei der Beförderung von behinderten Fluggästen oder Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität geht.

Hier geht es zum Online-Antrag.

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Über Materna

Die Materna-Gruppe beschäftigt aktuell weltweit mehr als 2.300 Mitarbeiter und erzielte 2019 einen Umsatz von 323,8 Millionen Euro. Materna deckt das gesamte Leistungsspektrum eines Full-Service-Dienstleisters im Premium-Segment ab: von der Beratung über Implementierung bis zum Betrieb. Materna berät und begleitet Unternehmen und Behörden in allen Belangen der Digitalisierung und liefert maßgeschneiderte Technologien für eine agile, flexible und sichere IT. Kunden sind IT-Organisationen sowie Fachabteilungen in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung. Zum Konzern gehören zudem verschiedene Tochterunternehmen.

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