Mitarbeiter-Interview mit Torben Junker

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Mitarbeiter-Interview mit Torben Junker

Torben ist ein international erfolgreicher 400-Meter-Sprinter und hat das ambitionierte Ziel, bei den Olympischen Spielen 2021 zu laufen. Gleichzeitig ist er System-Engineer bei Materna. Wie er die Arbeit und den Sport unter einen Hut bekommt und was er an seiner Arbeit besonders schätzt, hat er unserer Online-Redaktion berichtet.

Warum hast du dich für die IT-Branche entschieden und seit wann bist du dabei?

Bereits mit 14 Jahren hatte ich mir meinen ersten Roboterbausatz zu Weihnachten gewünscht, ihn zusammengebaut und erste Programmierversuche gestartet. Das hat mein Interesse für die Herausforderungen der IT geweckt, und ich habe mich an immer neue Projekte gewagt. Ich habe dann eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und bin 2012 in den Beruf eingestiegen. Während meiner ersten Berufsjahre war ich für eine Modefirma tätig, bis ich im Januar 2020 als System-Engineer zu Materna gewechselt bin.

Was genau sind deine Aufgaben bei Materna?

Im Wesentlichen beschäftige ich mich mit dem Aufbau, der Wartung und dem Monitoring von technischen Plattformen im Behördenumfeld. Der Fokus liegt darauf, Vorgänge mithilfe von Tools zu automatisieren, damit Abläufe nicht manuell wiederholt werden müssen. Außerdem arbeite ich an verschiedenen Web-Projekten mit, die auf der Content-Management-Lösung Government Site Builder basieren.

Was gefällt dir an der Arbeit besonders gut?

Ich finde es toll, dass ich jeden Tag etwas Neues machen kann. Auch wenn das für andere nicht immer so aussehen mag, der Beruf ist total vielseitig und abwechslungsreich. Ich kann mich immer neuen Herausforderungen stellen, da kein Projekt wie das vorherige ist. Das liegt unter anderem auch daran, dass immer wieder neue Technologien auf den Markt kommen. Das heißt, dass ich mich immer weiterentwickeln kann und muss, um weiterhin meine Aufgaben gut lösen zu können. Außerdem ist die IT eine Branche mit Zukunftsperspektive.

Als Sportler bist du damit vertraut, selbstständig und besonders diszipliniert zu arbeiten. Ist Materna ein besonders guter Arbeitgeber für Autonomiekönner wie dich? Und wie bekommst du Leistungssport und Arbeit unter einen Hut?

Materna ist auf jeden Fall ein guter Arbeitgeber für Autonomiekönner! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen viele Freiräume, die wir eigenständig gestalten können. Bereits im Bewerbungsprozess haben wir nach passenden Aufgaben für mich gesucht, da ich nur Projekte übernehmen kann, die nicht zu zeitkritisch sind. Materna gibt mir jederzeit die Freiräume, mich weiterhin auf meinen Sport konzentrieren zu können. Beispielsweise werde ich aufgrund von Deadlines für Projekte nicht in Großprojekten eingesetzt. So kann ich mir meine Zeit und Aufgaben gut selbst einteilen und trotzdem an herausfordernden Aufgaben arbeiten.

Kurze Zeit nach Deinem Start bei Materna hat die Corona-Pandemie die Arbeitssituation deutlich verändert, und viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten aus dem Homeoffice. Wie hast du es geschafft, trotzdem einen guten Kontakt zu ihnen aufzubauen?

Das war tatsächlich eine spezielle Situation. Als ich im Januar angefangen habe, hatte ich ungefähr zwei Monate Zeit, meine neuen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Danach folgten das Trainingslager und dann schon das Homeoffice. Wir sind recht schnell auf regelmäßige virtuelle Meetings ausgewichen, sodass ich den Kontakt weiter gut aufbauen konnte. In einigen Projekten arbeite ich eng mit Kolleginnen und Kollegen zusammen. Dafür schalten wir uns auch gerne einmal zusammen und arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe. Es klappt sehr gut, den Kontakt aufrechtzuerhalten und weiter aufzubauen, aber ein persönliches Wiedersehen wäre natürlich noch viel besser!

Welche Vor- und Nachteile siehst du in der aktuellen Situation?

Aus beruflicher Sicht sehe ich das recht neutral. Gerade in der IT ist es gut machbar, sowohl von zu Hause aus als auch im Büro zu arbeiten. Es hat nur ein oder zwei Wochen gedauert, um mich auf die Homeoffice-Situation umzustellen, aber dann hat alles wunderbar funktioniert. Es ist natürlich schade, die Kolleginnen und Kollegen nicht persönlich sehen zu können, aber bei der Arbeit an sich sehe ich keine relevanten Unterschiede.

Aus sportlicher Sicht ist das ein größeres Problem. Die olympischen Spiele sind 2020 ausgefallen, ebenso die Europameisterschaft. Auch für 2021 ist es ungewiss, welche sportlichen Höhepunkte überhaupt stattfinden können, wodurch es schwierig ist, sich zu motivieren. Auch die Trainings- und Regenerations­möglichkeiten sind zweitweise eingeschränkt, sodass das normale Training nicht immer möglich ist. Eigentlich ist es für schnelle Sprinteinheiten im Winter auch wichtig, ein Trainingslager in der Sonne zu veranstalten, was aktuell auch keine Möglichkeit ist.

Was wünschst du dir für deine sportliche und berufliche Zukunft?

Beruflich ist es mir sehr wichtig, dass ich weiterhin in einem Berufsumfeld arbeite, in dem ich gerne arbeite. Das heißt, dass ich spannende Aufgaben übernehmen möchte, und es mir wichtig ist, mich gut mit den Kolleginnen und Kollegen zu verstehen.

Sportlich gesehen möchte ich gerne den Geist und die Stimmung der Olympischen Spiele spüren. Ob das dann mit oder ohne Zuschauer ist, spielt dann auch keine Rolle mehr. Außerdem möchte ich irgendwann verletzungsfrei meine Sport-Karriere beenden und nicht durch eine Verletzung oder andere negative Umstände zu einem Karriereende gezwungen werden. Dann möchte ich gerne auch mehr Verantwortung im Beruf übernehmen und mich noch weiteren Herausforderungen stellen.

Für die nächsten Jahre bin ich aber sehr zufrieden damit, wie es aktuell läuft, und ich freue mich sowohl auf meine berufliche als auch auf meine sportliche Zukunft!

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