Mitarbeiter-Interview mit Dominik Schütgens

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Mitarbeiter-Interview mit Dominik Schütgens

Dominik arbeitet bei uns im Team Künstliche Intelligenz (KI). Zuvor hatte er Materna bereits auf der Suche nach einem geeigneten Stipendium kennengelernt. Wie es dazu gekommen ist, hat er unserer Online-Redaktion erzählt.

Wie ist es zu deinem Stipendium bei Materna gekommen?

Nach einem Auslandssemester 2018 fehlte mir nur noch meine Masterarbeit. Dafür brauchte ich finanzielle Unterstützung und habe mich nach entsprechenden Möglichkeiten umgesehen. Bei meiner Recherche bin ich auf IT-Talents gestoßen. Die Initiative vermittelt Stipendien von Firmen an Studierende. Der Bewerbungsprozess bei Materna war sehr schnell und unkompliziert. Ich musste lediglich einige Fragen online beantworten und hatte wenige Monate später schon die Bestätigung. Früher dachte ich immer, dass es schwierig wäre, ein Stipendium zu bekommen. Im Master wurde mir aber immer klarer, wie viele IT-Stipendien es gibt, und so habe ich es einfach mal versucht. Die Finanzspritze in Höhe von 100 Euro monatlich hat letztlich sehr gutgetan!

Was hat dich daran gereizt, dich für ein Stipendium bei Materna zu bewerben?

IT-Talents hat mir einen Pool an Unternehmen vorgeschlagen. Materna war ein klarer Favorit für mich. Neben der Tatsache, dass ich am Hauptstandort Dortmund wohne, hat mich hier auch die Betriebsgröße überzeugt. Außerdem nutzen viele Unternehmen Stipendien, um sich bei potenziellen Arbeitnehmern interessant zu machen. Die Vorstellung, in die Arbeitsweise eines so großen Unternehmens hinein zu schnuppern, fand ich ebenfalls sehr reizvoll. Ein weiterer positiver Faktor war die große Vielfalt der Projekte und Themenbereiche bei Materna. Und schließlich hat Materna einige Stipendiaten in den Dortmunder Standort eingeladen und uns interessante Einblicke direkt vor Ort gewährt! Das war sehr beeindruckend.

Nach dem Studium hast du eine Festanstellung bei Materna angenommen. Wie ist es dazu gekommen?

Nach meinem Master-Abschluss habe ich zunächst in einem Unternehmen gearbeitet, bei dem ich schon während der Thesis als Werkstudent tätig war. Ich hatte mich bereits im Studium intensiv mit dem Thema Machine Learning beschäftigt und mich daher gefreut, einen Job in diesem Umfeld zu bekommen. Leider kam genau diese Spezialisierung dann dort etwas zu kurz. Ich wollte deshalb frühzeitig wechseln, um in diesem Bereich praktische Erfahrungen zu sammeln. Bei Materna bin ich dann auf zwei Stellenausschreibungen gestoßen – eine im Bereich Java, die andere im Bereich Data Science. Auf die Data-Science-Stelle habe ich mich direkt beworben. Das Bewerbungsgespräch verlief sehr gut. Am besten hat mir gefallen, dass die Abteilung als sehr jung beschrieben wurde. Schlussendlich habe ich den Job dann bekommen, was mich total gefreut hat.

Du bist nun Teil des KI-Teams. Welche Aufgaben hast du genau?

Meine Aufgaben sind wirklich vielfältig, was ich sehr gut finde. Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung intelligenter Software-Lösungen. Ich habe dabei zum Beispiel schon bei einer Projektvorbereitung geholfen, unterstütze bei Optimierungsaufgaben und wirke aktuell bei der Entwicklung einer intelligenten Dokumentenlösung mit, die automatisch mit Sprachmodellen Informationen aus PDF-Dateien extrahiert und aufbereitet. Außerdem unterstütze ich auch noch den Bereich Web-Entwicklung, wie auch schon bei meinem vorherigen Arbeitgeber. Insgesamt lerne ich bei der Arbeit immer wieder neue Dinge!

Was begeistert dich am Thema Künstliche Intelligenz?

Einer der Gründe ist, dass ich ein fauler Mensch bin (lacht). Ich finde es toll, wenn Maschinen redundante Aufgaben übernehmen und ich mich auf spannendere Themen fokussieren kann. Außerdem ist es interessant zu sehen, dass Computer jetzt Probleme bewältigen können, bei denen es zuvor unvorstellbar war, dass diese durch ein Programm gelöst werden könnten. Viele Aufgaben wurden ihnen früher nicht zugetraut, aber jetzt meistern Computer diese doch. Beispielsweise hat eine selbstlernende KI es vor wenigen Jahren geschafft, den Weltmeister des Brettspiels „Go“ wiederholt zu schlagen. Wenige Jahre zuvor galt dies als undenkbar.

Was gefällt dir besonders gut bei Materna?

Die Abwechslung und Projektvielfalt gefallen mir sehr gut. Ich kann an sehr vielen Aufgaben teilhaben, um eben diese Abwechslung zu erleben. Die Arbeit wird nie langweilig. Auch habe ich schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass der Fokus auf den Mitarbeitern liegt, der Mensch an sich ist hier wichtig. Ein Beispiel dafür ist, dass ich direkt mit dem vollen Vertrauen der Kolleg*innen aus dem Homeoffice heraus arbeiten durfte. Auch der Wissenstransfer, den beispielsweise die Freitagsrunden und Brown Bag Sessions fördern, ist noch ein weiterer positiver Aspekt, da man so stets dazulernt.

Du bist mitten in der Corona-Krise zu uns gestoßen. Wie lief dein Start im #TeamMaterna?

An meinem ersten Arbeitstag, dem 1. April, war ich noch im Büro, habe alles gezeigt bekommen und wurde dann direkt ins Homeoffice geschickt. Ich habe alle wichtigen Dinge mit nach Hause genommen und dann meine Kolleg*innen über Telefon und Videokonferenz kennengelernt. Letzteres hat mir sehr geholfen, um die Gesichter mit den Namen zu verbinden. Inzwischen verstehe ich mich gut mit allen. Wir telefonieren regelmäßig und ich finde, dass der Start auch unter diesen Umständen sehr gut geklappt hat. Ich freue mich aber auch schon darauf, alle irgendwann persönlich kennenzulernen!

Welche Wünsche hast du für deine berufliche Zukunft?

Konkrete Zielpläne sind noch nicht vorhanden, aber es ist mir wichtig, mich immer weiterzuentwickeln und immer wieder Neues zu lernen. Ich bin generell ein wissbegieriger Mensch, auch außerhalb der IT, und möchte daher viel Neues ausprobieren und Einblicke in spannende Projekte bekommen. Außerdem nehme ich gerne spontan jede Herausforderung an und schaue dann, wo es langfristig hingeht.

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