Mitarbeiter-Interview mit Andreas Kohne

Navigation aller Website-Bereiche

MEHRWISSENWOLLER?

Du zählst bei uns.

Mitarbeiter-Interview mit Andreas Kohne

Andreas Kohne ist verantwortlich für das Business Development beim Tochterunternehmen Materna TMT.

Wo liegt der Reiz an dieser Aufgabe?

Sowohl in meiner Position im Business Development als auch bei der Leitung des Materna TMT-Vertriebsteams (Medienproduktion) ist der größte Ansporn, Menschen zu begeistern. Durch die Präsentation des Materna-Portfolios nach außen bin ich viel unterwegs – auf Messen, bei Vorträgen oder beim Kunden selbst. Ob andere Orte oder interessante Persönlichkeiten, eigentlich hält jeder Tag etwas Neues für mich bereit. Dazu gehören natürlich auch neue, spannende Problemstellungen, für die ich dann in direkter Zusammenarbeit mit dem Kunden Lösungen entwickeln darf. Fortschrittliche Themenbereiche wie z. B. Virtual Reality geben mir dabei die Chance, Menschen gänzlich neue Digitalerfahrungen näher zu bringen. Es ist dann immer wieder ein schönes Gefühl, Kunden zum ersten Mal eine VR-Brille aufzusetzen und in die erstaunten Gesichter zu blicken.

Wie hat sich dein Weg bis zu dieser Position gestaltet?

Ich habe mir die IT bereits früh als berufliches Ziel gesetzt, weshalb sich die Suche nach einem geeigneten Studienfach sehr leicht gestaltet hat. Ich habe mich dann für die Informatik entschieden. Bereits während des Studiums war mir klar, dass eine Karriere als Programmierer nicht die Ideallösung für mich sein würde. Meine Stärken liegen vielmehr im kommunikativen Bereich, welche ich in der Position als IT-Berater natürlich wesentlich besser ausspielen konnte. Bei Materna war ich daher zunächst als IT-Infrastruktur Consultant tätig und habe z. B. IT-Leiter großer Rechenzentren zum Thema Virtualisierung beraten. Über verschiedene Stationen, wie etwa Portfolio-Management und Unternehmensentwicklung, bin ich dann schließlich Assistent der Geschäftsführung geworden und für zwei Jahre dort geblieben. Vor ein paar Monaten habe ich anschließend meine jetzige, leitende Position im Business Development bei Materna TMT übernommen.

Gab es berufliche Erfahrungen oder Rückschläge, die du im Nachhinein als großes Learning betrachtest?

In Kundenprojekten ist tatsächlich nie viel schiefgegangen – Gott sei Dank (lacht), weshalb ich damit eigentlich keine großen Rückschläge verbinde. Aber natürlich ergeben sich im Zeitlauf viele kleine Erfahrungen, die einen als Mitarbeiter und vor allem als Mensch schärfen. Dazu zähle ich insbesondere das Feedback von Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen – ehrliche Meinungen, ob gut oder schlecht, sind wirklich elementar wichtig für die persönliche Entwicklung. Dies gilt ebenso für gewisse Freiräume bei der Arbeit. Die Chance, Themen aktiv mitgestalten zu können, sehe ich als einen wesentlichen Baustein meiner Karriere, für den ich sehr dankbar bin.

Toronto, Orlando, Singapur. Materna hat viele internationale Hotspots – kann Dortmund da als Standort mithalten?

Dortmund ist zwar nicht direkt das Silicon Valley, aber dennoch ein immens starker IT-Standort, für den ich mich bereits damals bewusst als Studienort entschieden habe. Von kleinen, innovativen Start-Ups bis zu IT-Großunternehmen – Dortmund bietet die ganze Bandbreite an möglichen IT-Feldern, weshalb man sich hier, unabhängig vom Interessenschwerpunkt, beliebig austoben und entwickeln kann. Als gebürtiger Essener muss ich außerdem zugeben, dass Dortmund einiges mehr für den Lokalpatriotismus tut. Natürlich hat man mit dem BVB auch ein sehr starkes Zugpferd, auf das ich selbst gerne im Rahmen von Stadionbesuchen setze. Fernab davon versprühen aber die alte Industriekultur, die moderne Technologie sowie die zahlreichen Grünflächen in Kombination ihren ganz eigenen Charme, auf den die Leute mit Recht stolz sein können.

Materna wurde kürzlich zu einem der Top-100-Arbeitgeber (IT) Deutschlands gekürt. Warum ist das so?

Materna kann auf eine tolle Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft blicken. Wir sind ein diversifiziertes Familienunternehmen mit einer guten Größe und langjährigen Kundenbeziehungen. Den Mitarbeitern stehen zahlreiche Wege offen, sich mit den verschiedensten Themen auseinanderzusetzen. Die Möglichkeit, dies auch im Rahmen von Projekten für das Who is Who bekannter Großkunden zu tun, ist dabei natürlich sehr attraktiv. Ebenso spürt man auch deutlich die Züge eines Familienunternehmens. Neben all den wirtschaftlichen Zielen wird Menschlichkeit hier großgeschrieben – die gelebte Duz-Kultur und offene Türen bei Top-Management und Co. schaffen insgesamt eine sehr lockere, entspannte Atmosphäre.

Du hast eine tolle Position, nebenbei deinen Dr. gemacht und schon mehrere Fachbücher veröffentlicht – wie kriegst du den Kopf frei?

Gar nicht (lacht). Bei dem Pensum der letzten Jahre war das manchmal gar nicht so einfach. Aber die Arbeit und auch die privaten Buchveröffentlichungen machen mir ja Spaß. Die grundsätzliche Konzeption der Bücher sehe ich zum Beispiel auch nicht als Stress an, sondern viel mehr als Freude. Das Verpacken der Informationen in die finalen Worte ist bei einer ordentlichen Buchlänge natürlich schon mit viel Arbeit verbunden, auf die ich am Ende aber gerne zurückschaue. Wenn ich dann wirklich mal Ruhe habe, darf es gerne die Hängematte im Garten sein – mit oder ohne Buch.

Besitzt du ein Vorbild oder einen Leitspruch für deine Karriere?

Nachhaltig in Erinnerung ist mir vor allem eine Rede von Steve Jobs an der Universität Stanford geblieben. Die Schlussworte „Stay hungry, stay foolish“, die er den Absolventen mit auf ihren Weg gibt, halte ich für sehr wichtig. Egal an welchem Punkt sie in ihrer Karriere oder ihrem Leben mal stehen, sie sollen nie aufgeben und mutig genug sein, etablierte Denkschemata zu verlassen – genau diese Haltung kann die Welt verändern. Diesen Mut sehe ich auch in enger Verbindung zu dem „Start with why“ – Konzept von Simon Sinek, welches dem Wort „warum“ eine wichtige Rolle zukommen lässt. Einige der erfolgreichsten Unternehmen und Manager weltweit verdanken ihren Erfolg einer klaren und gelebten Philosophie, hinter der sie zu 100 Prozent stehen. Dafür stellen sie das „warum wir etwas tun oder tun wollen“ an die erste Stelle. Dies sollten auch Berufseinsteiger bei ihrer Karrierewahl beherzigen – das „was“ und „wie“ ergibt sich daraus meistens von ganz allein.