Wirtschaft trifft Wissenschaft: MATERNA und Hochschule Harz vereinbaren Kooperation
EU-Dienstleistungsrichtlinie im Fokus
Dortmund, 14.10.2008
Der Dortmunder IT-Dienstleister MATERNA GmbH hat eine Kooperation mit der Hochschule Harz in Halberstadt geschlossen. Beide Partner wollen den Austausch von verwaltungswissenschaftlichem und technologischem Know-how bei der Realisierung wirtschaftsbezogener E-Government-Dienstleistungen intensivieren. Den aktuellen Schwerpunkt der Zusammenarbeit bildet die informationstechnische Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie.
Die Hochschule Harz für angewandte Wissenschaften mit ihrem Fachbereich Verwaltungswissenschaften ist Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien im Bundesland Sachsen-Anhalt. Am Standort Halberstadt werden innerhalb des Kompetenzzentrums mehrere Projekte, beispielsweise die Projekte „E-Government für Unternehmen“ und „Digitales Wirtschaftsförderungs-Management“ betreut. Die Projekte sollen den Wissens- und Innovationstransfer zu Unternehmen, Verwaltungen, Universitäten und anderen Einrichtungen herstellen – beispielsweise durch den Aufbau und die Entwicklung strategischer Partnerschaften und Kooperationen. Dabei sollen gemeinsam neue Verfahren und Technologien entwickelt und erprobt werden.
Gemeinsam vorankommen: EU-Dienstleistungsrichtlinie im Fokus
Die Experten der Hochschule Harz werden MATERNA künftig beratend bei der Entwicklung wirtschaftsbezogener E-Government-Dienstleistungen für die deutschsprachige öffentliche Verwaltung unterstützen. Den Schwerpunkt bildet dabei das Thema EU-Dienstleistungsrichtlinie. „Die Zusammenarbeit hat für alle Beteiligten eine herausragende Bedeutung, denn durch den Wissenstransfer eröffnen sich sowohl der Wissenschaft als auch der Wirtschaft neue Möglichkeiten bei der Gestaltung elektronischer Behörden-Services“, sagt Kurt Wolke, Leiter des Business Center Government & Applications bei MATERNA.
Erstes gemeinsames Projekt steht in den Startlöchern: Online-Befragung zur EU-Dienstleistungsrichtlinie
Das erste gemeinsame Projekt, das MATERNA und die Hochschule Harz durchführen werden, ist eine Online-Befragung zum Thema EU-Dienstleistungsrichtlinie. Ziel der Umfrage, die Mitte Oktober 2008 startet (www.materna.de/eg-dlr-studie), ist es, den aktuellen Stand bei der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie sowie die vielfältigen Auswirkungen der EU-Dienstleistungsrichtlinie auf die deutschen Kommunen zu ermitteln. MATERNA ist offizieller Partner des DeutschlandOnline-Projektes „IT-Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie“, das darauf zielt, ein Modell für die IT-Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie zu entwickeln und zu erproben.
MATERNA GmbH
Als führender IT-Dienstleister beschäftigt MATERNA europaweit mehr als 1.300 Mitarbeiter und erzielte 2008 einen Umsatz von 160 Millionen Euro. Das Portfolio des Geschäftsbereiches Information besteht aus Prozess- und Technologie-Beratung sowie der zugehörigen Implementierung von IT-Lösungen für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen. MATERNA verfügt über eine hohe Fachkompetenz in den Bereichen IT-Management, Geschäftsanwendungen für Unternehmen sowie Fachanwendungen für die öffentliche Verwaltung. Der Geschäftsbereich Communications vertreibt Service-Plattformen, Premium Content Services sowie Sprach- und Videoanwendungen. Außerdem übernimmt das Tochterunternehmen vistream GmbH als Mobile Virtual Network Enabler (MVNE) für seine Kunden die Rolle eines mobilen Netzbetreibers. Zum Portfolio gehören außerdem CUSS-Lösungen für Fluglinien und Flughäfen.
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